Advent, Advent, Adventskalender… 1 Lichtlein brennt (mit Blog Candy)

Euch allen wünschen meine Familie und ich Euch, einen wunderschönen 1. Advent.

Dieses Wochenende haben wir es alle ein wenig ruhiger angehen lassen und ich habe mich gestern und heute ein wenig der Weihnachtsbäckerei gewidmet. Ich hatte ganz vergessen, wie entspannend das Backen für mich sein kann. Der Advent eignet sich besonders für uns, um mal wieder etwas inne zu halten und uns DER Dinge bewußt zu sein, die wir Gutes in unserem Leben haben.

Bei mir ist es vorallem mein Sohn und mein Mann… die mein Hobby mit Interesse teilen und mein Mann, der mich immer tatkräftig unterstützt und mir den Rücken freihält, wenn es mal wieder ( wie in den letzten Wochen) ziemlich hektisch bei mir wird.

Aber auch Euch, meinen treuen Kunden und Lesern möchte ich danken :kiss: , denn wenn Ihr nicht wärt, würde dies alles nur halb so viel Spaß machen und deswegen gibt es nun jeden Advent ein Überraschungs Blog-Candy bei mir.

Wer mich kennt, weiß das es schon prall gefüllt sein wird. Alles was ich mir dafür wünsche ist ein kl. weihnachtliches Gedicht oder eine schöne Erinnerung von Weihnachten, die Ihr noch aus Eurer Kindheit habt. Diese hinterlaßt Ihr einfach als Kommentar.

Wer mag, kann dieses Candy auch bei Facebook teilen und auch Euren Freunden davon erzählen.

Die Auslosung findet am 2. Advent unter allen Teilnehmern statt.

Damit auch die sentimentale Seite hier nicht zu kurz kommt, ein Gedicht, aus meinem heutigen Adventskalendertörchen:

“ Ein Mensch für sich allein ist nichts.

Zwei Menschen, die zusammengehören,

sind eine Welt“

(Autor unbekannt)

Und folgendes gebe ich Euch gerne mit auf den Weg:

Lg Eure Tanja

72 Kommentare
  1. Anke sagte:

    Freude ist keine Gabe des Geistes,
    sie ist eine Gabe des Herzens.
    (Ludwig Börne)

    Diesen Zweizeiler finde ich besonders schön – und er passt nicht nur in die Adventszeit. Und weil ich mich immer wieder freue, wenn ich auf deinen Blog komme, lasse ich ihn sehr gern da.
    Und mein Herz erfreut es sehr, dass wir uns in diesem Jahr etwas näher kennenlernen durften – eine große Freude!

    Fühl dich gedrückt, genieße die Adventszeit mit deinen Lieben und nimm dir ein paar Auszeiten *zwinker*
    Liebe Grüße
    Anke

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  2. Bernadette sagte:

    Advent ist Stille schon am Morgen,
    sind Tage der Besinnlichkeit.
    Ist mehr als für Geschenke sorgen
    und mehr als nur Vorweihnachtszeit.
    Es ist auch mehr noch als vier Kerzen,
    die warm erleuchtend sind Geleit.
    Advent erlebt aus tiefstem Herzen
    macht uns für Weihnachten bereit.

    von Elisabeth Jakoubek aus Dalheim

    Da möchte ich mich anschließen, es ist die Zeit der Besinnlichkeit, der kleinen Dinge.
    GLG Bernadette

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    • tanjakolar sagte:

      Liebe Dette,
      ein wunderschönes Gedicht.
      Genieße mit Deinem Wolli die schöne und ruhige Zeit. :unschuldig:
      Ich bin sehr froh, einen so lieben Menschen wie Dich, kennengelernt zu haben
      :kiss:
      Fühl Dich gaaaaanz doll gedrückt.
      LG Tanja

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  3. Manu sagte:

    Da ich nicht so gut im dichten bin, lasse ich eine schöne Erinnerung aus meiner Kindheit da.
    Ich war damals 6 oder 7 Jahre alt und meine Schwester und ich hatten alle tollen Geschenke ausgepackt und noch was gespielt und dann mussten wir ins Bett.
    Als wir oben in den Zimmern waren und ins Bett steigen wollten,lag doch in jedem Bett ein knall roter Bob mit Lenkrad drin. Da war nichts mehr mit schlafen wollen.
    Diese Erinnerung wird mir immer bleiben,weil wir beide baff waren.
    Nun wünsche ich dir noch einen schönen 1.Advent-Abend.

    LG
    Manu

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  4. Sabine sagte:

    HAllo Tanja,

    bei uns ging es auch immer etwas lustig zu 🙂 Mein Bruder und meinereiner haben auf die Melodie “ Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen…..“ spontan unterm Weihnachtsbaum dies hier angestimmt ( natürlich beim „Warten aufs Christkind“ vorher einstudiert :music: ……“räusper“…..Am Weihnachtsbaume, da hängt ne Pflaume, wer hat sie denn da drangehängt……. :unschuldig:

    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit
    Sabine

    Antworten
  5. Annika Ziegler sagte:

    Das war heut in meinem Türchen:
    Es gilt den Moment aufzufalten, wie man ein Papier entfaltet

    Passt ja auch irgendwie gut zu unserem Hobby.
    Einen schönen Adventsabend Euch allen.

    Antworten
  6. Cathi sagte:

    Hallo Tanja,

    meine schönste Erinnerung an Weihnachten ist nicht aus meiner Kindheit, sondern von vor 3 Jahren… unser Sohn (damals 3,5 Jahre alt) saß mit spielend mit seinen Geschenken unterm Weihnachtsbaum und meinte auf einmal „Du, Mama, weisst Du , was ich mir gaaaaanz dolle wünsche??!“ Ich dachte erst „Was will er denn noch? Gab doch grad erst Bescherung…. “ – was wünscht Du dir denn??? „Eine kleine Schwester….!“ …. zu dem Zeitpunkt hatten wir mit der Familienplanung abgeschlossen, da ich auch wieder angefangen hab zu arbeiten… aber an Silvester hatte ich dann einen positiven Schwangerschaftstest :unschuldig: und im August wurde dann unsere Tochter geboren!!!!!! :love: Schicksal??? WEihnachtswunder :love:
    Ich wünsche Dir einen schönen Adventsabend
    lg
    Cathi

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  7. Tanja sagte:

    Hallo, ich denke Weihnachten immer an Bratwürste mit Sauerkraut. Das gab es bei uns Heilig Abend. Ich hab dann so genervt, bis mein Vater ein Einsehen hatte und etwas anderes gekocht hat. Ich mochte einfach keine Bratwürste aus der Pfanne und auch kein Sauerkraut. Heute würde ich sogar Bratwürste mit Sauerkraut essen, wenn mein Vater noch dabei sein könnte.

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  8. scrapkat sagte:

    Liebe Tanja,
    mit Gedichten bin ich leider nicht so gut,
    aber ich habe viele schöne weihnachtliche Erinnerungen aus meiner Kindheit. Unter anderem kann ich mich erinnern, ich war so ca. 2 Jahre, an Weihnachten bei meinen Großeltern. Wie ich auf dem Boden vor dem Weihnachtsbaum sitze, meine Uroma im Ohrensessel , und ich habe einen knallroten Plüschhasen bekommen (der bei den Erwachsenen ob seiner Farbe „Kommunistenhase“ hieß hihihi) Leider gibt es das Häschen heute nicht mehr, denn der war für mich als Kind lange der Inbegriff für Weihnacht. (Vonwegen Hasen stehen für Ostern – nicht bei mir 🙂 )

    Gruß scrapkat

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    • tanjakolar sagte:

      Ach Scrapkat.. ob Du´s glaubst oder nicht… mein Freund war auch ein Plüschhase (Häschen) und er hat mich über viiiiele gute und schlechte Jahre begleitet. In unserem Herzen leben sie für immer weiter.
      LG Tanja ( die gerade eine Träne wegdrückt)

      Antworten
  9. Sabine sagte:

    Hallo Tanja,
    Eine nette Erinnerung an meine kinderweihnachten ist:
    Die ganze Familie hat zusammen Weihnachtslieder gesungen und unser Hund hat wie ein Wolf dazu geheult……
    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten
  10. Sandra Str. sagte:

    Liebe Tanja,
    dir und deiner Familie auch einen schönen 1. Advent. Ich lasse dir einen Klassiker da:

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus in’s freie Feld,
    Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schneees Einsamkeit
    Steigt’s wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!
    Joseph von Eichendorff
    LG
    Sandra

    Antworten
  11. suuu sagte:

    für mich fängt das „weihnachten“ schon mit adventskalender und -kranz basteln an. das gehörte schon immer dazu und wirds auch weiterhin.
    beim weihnachtsbaumschmücken dann immer an die grosseltern denken wegen der alten superschönen kugeln und krippenfiguren, und weil opa IMMER engelshaar am baum wollte.
    lg und schönen 1. advent
    su

    Antworten
    • Tanja Kolar sagte:

      Liebe Su,
      ja, das Weihnachtsbaumschmücken ist auch eines meiner Highlights, vorallem wenn ich an meine Kindheit denke (zwar anders wie gedacht… aber immerhin lustig). Oma hatte einen kl. künstlichen Baum, der jedes Jahr fertig geschmückt aus dem großen Müllbeutel gezogen wurde und anschließend wieder rein. :LoL: :LoL:
      Seitdem habe ich mir geschworen unsesren immer selbst ganz individuell und feierlich bei einem schönen Weihnachtsfilm zu schmücken. :love:
      LG Tanja

      Antworten
  12. Gabi sagte:

    Oh, Gedichte waren schon immer meine Schwachstelle, in der Schule konnte ich mir schon keine merken. Aber zu Weihnachten mag ich die Geschichte der vier Kerzen besonders, sie vereint den Geist der Weihnacht in schönen Worten.
    Viele Grüße und noch einen schönen ersten Adventsabend
    Gabi

    Antworten
  13. Alexandra sagte:

    Liebe Tanja,
    Meine schönste weihnachtserinnerung, war das erste Weihnachten mit meinem kleinen Sonnenschein, ist jetzt schon 15 Jahre her, aber das glitzern in den kleinen Augen werde ich nie vergessen.
    Ich wünsche dir und deinen Lieben eine schöne und besinnliche Adventszeit.
    Und sende dir liebe Grüße aus dem schönen Paderborn
    Alexandra

    Antworten
  14. Rita sagte:

    Mein Lieblingsgedicht zum Advent ist von Loriot (was viele – vor allem Männer- gar nicht mögen)
    ADVENT

    Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
    Schneefloecklein leis herniedersinken.

    Auf Edeltaennleins gruenem Wipfel
    haeuft sich ein kleiner weisser Zipfel.

    Und dort vom Fenster her durchbricht
    den dunklen Tann ein warmes Licht.

    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
    die Foersterin im Herrenzimmer.

    In dieser wunderschoenen Nacht
    hat sie den Foerster umgebracht.

    Er war ihr bei des Heimes Pflege
    seit langer Zeit schon im Wege.

    So kam sie mit sich ueberein:
    am Niklasabend muss es sein.

    Und als das Rehlein ging zur Ruh‘,
    das Haeslein tat die Augen zu,
    erlegte sie direkt von vorn
    den Gatten ueber Kimme und Korn.

    Vom Knall geweckt ruempft nur der Hase
    zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
    und ruhet weiter suess im Dunkeln,
    derweil die Sternlein traulich funkeln.

    Und in der guten Stube drinnen
    da laeuft des Foersters Blut von hinnen.

    Nun muss die Foersterin sich eilen,
    den Gatten sauber zu zerteilen.
    Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
    nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
    (was der Gemahl bisher vermied)-,
    behaelt ein Teil Filet zurueck
    als festtaegliches Bratenstueck
    und packt zum Schluss, es geht auf vier
    die Reste in Geschenkpapier.

    Da toent’s von fern wie Silberschellen,
    im Dorfe hoert man Hunde bellen.

    Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
    im Schnee noch seine Runden macht ?

    Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
    auf einem Hirsch herangeritten !

    „He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
    die armen Menschen Freude machen ?“

    Des Foersters Haus ist tief verschneit,
    doch seine Frau steht schon bereit:
    „Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
    ’s ist alles, was ich geben kann.“

    Die Silberschellen klingen leise,
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

    Im Foerstershaus die Kerze brennt,
    ein Sternlein blinkt – es ist Advent.

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  15. Christin sagte:

    Gedichte finden sich ja hier nun schon eine Menge und ich bin auch keine Gedichte-Fee, aber für mich waren die Adventssonntage als Kinder immer besonders schön, weil wir an denen Plätzchen gebacken haben, mit der Familie zusammen gesessen haben und Abends dann die Kerzen angezündet haben und gemeinsam Weihnachtslieder gesungen haben. Selbst heute läuft „Rolf Zukowskis „Wir warten auf Weihnachten“ immer noch in der Vorweihnachtszeit bei mir zuhause und ist der perfekte Start in die Weihnachtszeit.
    Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent

    Antworten
    • Tanja Kolar sagte:

      Liebe Christin,
      das sind wohl die besonderen Momente, die wir immer in unserem Herzen tragen werden und von einer Generation zur anderen weitergeben.
      LG Tanja
      PS: Ich liebe “ In der Weihnachtsbäckerei“

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  16. Sabrina sagte:

    Liebe Tanja,

    wir wünschen Euch auch einen schönen 1. Advent.

    Es gibt so viele tolle Erinnerungen, die ich an Weihnachten habe. Bei uns gibt es seitdem ich denken kann jedes Jahr Heiligabendsoße. Eine Soße aus Printen, Malzbier, etc. Jedes Jahr gibt es die mit Würstchen, Kartoffeln und Sauerkraut. Früher hat meine Oma die Soße für die ganze Familie gemacht – und jedes Jahr ist die Soße angebrannt. Schmeckte trotzdem super lecker und ein Weihnachten ohne dieses herrliche Essen ist einfach kein Weihnachten!

    Ganz liebe Grüße, Sabrina

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  17. Regina sagte:

    hallo, Tanja
    ich erinnere mich an ein Weihnachtsfest vor ca. 15 Jahren. Mein Mann ist ein großer Heinz Erhardt Fan und am Heiligen Abend las er aus seinem Heinz-Erhardt-Buch-Geschenk das Weihnachtsgedicht von der Weihnachtsgans vor.
    Seitdem muss es jedes Jahr am Heiligen Abend vorgelesen werden, darauf besteht mein nun 19-jähriger Sohn immer noch.
    Hier das Gedicht:
    Die Weihnachtsgans
    von Heinz Erhardt
    Tiefgefroren in der Truhe
    liegt die Gans aus Dänemark.
    Vorläufig lässt man in Ruhe
    sie in ihrem weissen Sarg.
    Ohne Kopf, Hals und Gekröse
    liegt sie neben dem Spinat.
    Ob sie wohl ein wenig böse
    ist, dass man sie schlachten tat?
    Oder ist es nur zu kalt ihr,
    man siehts an der Gänsehaut.
    Na, sie wird bestimmt nicht alt hier
    morgen wird sie aufgetaut.
    Hm, welch Duft zieht aus dem Herde,
    durch die ganze Wohnung dann.
    Mach, dass gut der Braten werde –
    Morgen kommt der Weihnachtsmann

    Wünsche dir noch einen schön gemütlichen Advents-Sonntag-Abend!
    LG Regina

    Antworten
    • Tanja Kolar sagte:

      Hallo Regina,

      tzzz… Heinz Erhardt: die Filme habe ich mir immer mit meiner Oma zusammen angeguckt.
      Heute ist es der Film mit Chevy Chase „Hilfe, es weihnachtet sehr“, den meine Familie und ich uns immer wieder anschauen mögen.
      LG tanja

      Antworten
  18. Karin sagte:

    Oh wie schön, da kann ich doch hier mal das Gedicht zum Besten geben, dass mir meine Oma damals zwanghaft versucht hat richtig beizubringen, aber ich war nicht davon abzubekommen, ihm meine persönliche Note zu geben:
    Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen,
    es kam aus dem Wald, das Mützchen voll Schnee,
    mit rot gefrorenem Näschen, die kleinen Händchen taten ihm weh!
    Denn es trug einen Satz der war gar schwer,
    schleppte ihn polternd hinter sich her.
    Was drin ist, möchtet ihr wohl wissen?!
    Ihr Naseweise…
    Ihr Schelmenpack…
    Meint ihr, der wäre offen, der Sack?
    Zugebunden bis oben hin,
    da ist bestimmt was schönes drin:
    Es roch so nach Äpfel und Birnen (Nüssen).

    Da hatte wohl jemand zu häufig gesagt, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann, und zack hatte ich mir den falschen Text gemerkt und ihn natürlich auch stolz dem Nikolaus vorgetragen. Der hat nix gemerkt und ich hab trotzdem mein Geschenk bekommen. Aber die Oma meinte nur: Näh, Karin, es roch doch nach Äpfel und Nüssen…..pffft Pustekuchen. Ich hatte auf jeden Fall Birnen in der Nase 🙂
    Wünsche dir und deiner Familie einen schönen ersten Advent und eine ganz tolle Adventszeit!
    Drück dich :love:
    Cary

    Antworten
  19. Angelika Giersemehl sagte:

    Christkinds getreuer Knecht

    Von grünen Tannen ganz umstellt,
    Liegt still ein Haus am End der Welt.
    Darinnen haust auf seine Art
    Ein alter Mann mit langem Bart.

    Wenn’s Winter wird, da gibt’s zu tun;
    Da kann er nur am Abend ruhn.
    Und wenn’s die ersten Flocken schneit,
    Da lächelt er: Bald ist’s soweit.

    Und eines Abends schwebt ganz sacht
    Ein Engel wieder durch die Nacht.
    Er schwebt, umglänzt von goldnem Schein,
    Aufs Häuschen zu und geht hinein.

    „He Alter“- ruft er – „sei bereit;
    Die Zeit ist da, es ist soweit!“
    Der Engel aber, dass ihr’s wisst,
    Kein andrer als das Christkind ist.

    Ihm dient der Alte treu und recht:
    Knecht Ruprecht ist’s, des Christkinds Knecht.
    Längst fertig sind die Sachen all:
    Der Esel wartet schon im Stall.

    Der gute Graue, dick vom Ruh’n,
    Bekommt nun tüchtig was zu tun.
    Zwei große Säcke bis zum Rand
    Gefüllt – so geht’s ins Menschenland.

    Am nächsten klopft’s bei euch an.
    Du kriegst’nen Schreck…

    Der Weihnachtsmann!

    Eine schöne Advenszeit wünsche ich dir.
    lg Angelika

    Antworten
  20. Sylvia sagte:

    Hallo Tanja,
    ich erinnere mich gern an den 25.12.2008.
    An Heiligabend war ich bei meinen Eltern zu Besuch und am ersten Weihnachtsfeiertag kamen meine Schwiegereltern zu uns, da ich hochschwanger war (Termin war Silvester) und keine lange Autofahrt mehr machen wollte. Unfähig in dem Zustand auch nur irgendwas zu kochen gingen wir in ein Restaurant – Hausmannskost wurde gewünscht. Naja, als Vegetarierin blieb mir da nicht viel Auswahl. Es blieb also nur die Wahl zwischen Salat und Kartoffeln und Quark, ich entschied mich natürlich für das Letztere, ich wollte ja satt werden. Während wir so auf unser Essen warteten, wie sollte es auch anders sein, setzten die Wehen ein. Am Anfang konnte ich es noch ganz gut ignorieren, aber irgendwann wechselten die Blicke der Familie zwischen mir und der Uhr. Abstand war zwischen 7 und 5 Minuten. Natürlich bekam ich nichts runter, am meisten ärgerte ich mich, dass ich auf mein Dessert verzichten musste. Aber lieber ab ins Krankenhaus, was auch eine gute Entscheidung war- zwei Stunden später war mein Sohn da. Und seitdem gibt es bei uns einen Weihnachtstag weniger, an dem anderen wird Geburtstag gefeiert.
    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit wünscht
    Sylvia

    Antworten
  21. Elisabeth sagte:

    Hallo Tanja,

    Weihanchten war bei uns immer etwas besonders. Es gab nicht viel Geld und so bekam man nur alle 5 Jahre ( 5 Kinder ) ein teures Geschenk. Mein schönstes Geschenk war ein blauer Kassettenrekorder mit dem wir dann die Musik aus dem Fernsehen oder Radio aufnehmen konnten. Seit dem kann ich Moderatoren die ins Ende quatschen gar nicht leiden. Damals war die Adventszeit tatsächlich noch voller Spannung und Vorfreude. Das fehlt mir heute.

    Ich wünsche Euch eine zauberhafte Adventszeit.
    Herzliche Grüße Elisabeth

    Antworten
    • Tanja Kolar sagte:

      Hallo Elisabeth,
      gewisse Geschenke wird man immer in Ehren halten, auch wenn es die Dinge garnicht mehr gibt. Zaubere Euch doch einfach selbst ein wenig Spannung in diese sehr schöne Zeit….
      LG Tanja

      Antworten
  22. Stephanie sagte:

    Eins meiner Lieblingsgedicht zur Weihnachtzeit:

    Vom Schenken

    Schenke groß oder klein,
    aber immer gediegen.
    Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
    sei dein Gewissen rein.

    Schenke herzlich und frei.
    Schenke dabei,
    was in dir wohnt
    an Meinung, Geschmack und Humor,
    so dass die eigene Freude zuvor
    dich reichlich belohnt.

    Schenke mit Geist ohne List.
    Sei eingedenk,
    dass dein Geschenk –
    Du selber bist.

    Joachim Ringelnatz

    liebe Grüße

    Stephie

    Antworten
  23. Claudia sagte:

    Schon immer gehören Kartoffelsalat und Würstchen zu Weihnachten. Das gab es beim Familientreffen bei Oma und Opa immer. Eigentlich haben wir uns darüber lustig gemacht, aber auch wenn meine Großeltern inzwischen verstorben sind, gibt es Kartoffelsalat und Würstchen (unter anderem) auch an den Weihnachtstagen. … Aus der Kinderzeit habe ich in eher schlechter Erinnerung, dass alle meine Cousins und Cousinen von ihren Paten beschenkt wurden, wenn die Familie sich traf. Nur ich nicht, weil meine Paten nicht zu der direkten Familie gehörten. Neidisch war ich da schon..
    Jetzt ist es das Schönste, die strahlenden Augen meiner Tochter zu sehen, wenn sie Geschenke auspackt und innig „Das habe ich mir schon immer gewünscht!“ jubelt. 😉 LG Claudia

    Antworten
  24. Frederike sagte:

    Liebe Tanja,

    ich habe zwar kein Gedicht für Dich, aber der Advent ist ja auch dafür gedacht mal inne zu halten und das Jahr Revue passieren zu lassen. Und da fällt mir eine Indische Fabel ein, die meine Oma mir vorgelesen hat, als es mir kurz vor Weihnachten einmal besonders schlecht ging. Und ich erinnere mich heute immer noch sehr gerne daran, hat es mir doch damals viel Mut gemacht.

    DER SORGENBAUM

    In der weiten Provinz Indiens stand seit Menschengedenken ein mächtiger Baum, von dem die Menschen annahmen, dass gute Geister in seiner mächtigen Krone zu Hause wären und über das Wohl der Dorfbewohner wachten. So sah man auch oft die Dorfbewohner, die sich unter das dichte Laub begaben, um den Geistern ihre Sorgen und Nöte anzuvertrauen.
    Eines Tages machte im Dorf eine Nachricht die Runde, dass man einmal seine tiefsten Sorgen anonym aufschreiben solle, und diese gut verpackt in einem Paket in den Baum hängen solle. Die einzige Bedingung wäre jedoch, eines der anderen, Pakete mitzunehmen, es nach Hause zu tragen, um es dort zu öffnen.
    Bald hatten alle Bewohner ihr Päckchen in die Baumkrone gehängt, und wie verlangt das Päckchen eines anderen mit nach Hause genommen.
    Als sie jedoch das fremde Sorgenpaket öffneten, mussten alle mit Bestürzung feststellen, dass die Sorgen, Nöte und Ängste der anderen oft die eigenen noch bei weitem übertrafen – zumindest aber nicht geringer waren. Schleunigst liefen die Menschen auf dem schnellsten Wege zurück zum Baum und suchten in der Krone nach ihrem eigenen Päckchen um es wieder zurückzuholen. Und alle waren glücklich ihre eigenen Sorgen zurückzuhaben.

    Ich wünsche Dir und deiner Familie noch einen schönen 1. Advent.

    liebe Grüße

    Frederike

    Antworten
    • Tanja Kolar sagte:

      Hallo Frederike,
      wie wahr diese Geschichte doch ist, und manche Menschen sollten sich mal die Nöte der anderen mehr zu Herzen nehmen und nicht immer auf so hohem Niveau jammern. Wir haben es doch wirklich alle gut, oder nicht?
      LG Tanja

      Antworten
  25. Tina B. sagte:

    Eine schöne Erinnerung sind unsere damaligen Kirchen-Christmetten, am späten Abend, jeder bekam eine Kerze die dann am Ende von Bank zu Bank angezündet wurde, jeder ging dann mit seiner Kerze durch die Nacht nach Hause. Ein toller Anblick im Dorf! Und unser Pastor war echt klasse, sein Segen war noch ein echter Segen mt viel Kraft und Gefühl.

    LG Tina B.

    Antworten
  26. Verena sagte:

    Hallo Tanja!

    Das ist ja wirklich ne schöne Idee! Ich bin großer Adventskalender-Fan und wenn’s dann nicht auf’s Gewicht schlägt, umso besser. :supi:
    Ich bin zwar für diese Woche schon zu spät, aber meine Kindheitserinnerung verrat ich trotzdem noch schnell: Hl. Abend gab’s bei uns immer Bratwürste mit Sauerkraut. Nicht jedermanns Sache, aber wenn der Duft durch’s Haus zog, wusste man, jetzt ist Weihnachten. Mittlerweile habe ich selbst Familie, aber die Bratwurst-Tradition bei meinen Eltern ist geblieben. Und wenn ich da zur Tür reingehe und rieche die frisch gebratenen Würstchen, dann ist Weihnachten…

    Viele Grüße!

    Antworten
  27. Agnes Klingenberg sagte:

    Liebe Tanja,
    was für ein schöner Aufruf.
    Ich habe schon fleißig die Geschichten der Vorschreiberinnen gelesen. Mensch, da sind Taschentücher vorprogrammiert.
    Ich kann mich auch gut an die Adventszeit bei uns zu Hause erinnern.
    Über die ganze Adventszeit wurden bei uns Plätzchen gebacken und
    in einer großen alten Milchkanne verstaut und aufbewahrt. Genascht werden durfte nur mal beim Backen. Die fertigen Portionen wurden anschließend gut verpackt und in besagter Milchkanne verstaut. Eine Woche vor Weihnachten wurde dann die „Gute Stube“ für uns Kinder verschlossen und erst wieder Heilig Abend nach der Christmette geöffnet. Dort standen dann auch wieder die gebackenen Raritäten.
    Da wir immer soviel gebacken hatten, aßen wie zur Osterzeit immer noch Spekulatius zum Nachmittagskaffee, wenn draußen noch Schnee und Eis ihr Unwesen trieben.
    Für uns Kinder eine unvergessliche Zeit.
    Meine Kinder können sich heutzutage dies alles nicht mehr vorstellen.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie eine besinnliche Adventszeit, 48 Stunden mehr Freizeit in der Woche und etwas mehr Ruhe.

    GLG Agnes

    Antworten
    • Tanja Kolar sagte:

      Liebe Agnes,
      Deine Geschichte treibt mir ein wenig die Tränen in die Augen. An die guten Stuben kann ich mich auch noch sehr gut erinnern, auch wenn meine Freundin sie nur hatte und wir nicht. Aber es war, wie Du es schon sagstest, was ganz besonderes, wenn die Türen sich nach einer Woche für alle wieder öffneten.
      Lange, lange ist es her….
      LG Tanja

      Antworten
  28. Claudia sagte:

    Liebe Tanja,
    wenn ich an die Weihnachtsfeste meiner Kindheit zurück denke, rieche ich sofort die Weihnachtsplätzchen meiner Oma. Meine Oma hat immer mit allen Enkeln tonnenweise Plätzen gebacken. Nach ihrem Tod hat meine Mama diesen Part übernommen, aber obwohl sie nach den selben Rezepten backt, Omas Plätzchen waren einfach besser… und rochen noch besser… (bitte, bitte nicht meiner Mama erzählen :shame: )
    Claudia

    Antworten
  29. Ulli W. sagte:

    Liebe Tanja,

    schön, dass es Deinen Blog gibt. Es ist total spannend die vielen tollen Kommentare zu lesen – wie schön, dass auch Du dir dafür Zeit nimmst.

    Ich möchte heute einen kleinen Spruch beitragen. Dieser war in meinem Adventskalender am Vorabend zum 1. Advent.

    “ Die Brücke betreten
    zwischen Abend und Morgen
    Abschied und Ankunft
    Himmel und Krippe
    der Liebe vertrauen
    und spüren: sie trägt“

    Leider war kein Autor dabei. Ich finde aber den Gedanken, dass die Liebe uns trägt total schön. Besonders in der kalten Weihnachtszeit ist es immer wieder schön zu wissen, dass man in der Liebe der anderen Menschen und auch der Liebe Gottes Wärme findet und doch nicht alleine ist.

    Dir wünsche ich jetzt eine von Liebe gefüllte Adventszeit. Fühl dich geliebt und von der Liebe getragen!

    Herzliche Grüße,
    Ulli

    Antworten
  30. Christine D. sagte:

    Hallo liebe Tanja.
    Ich habe vor einigen Tagen mit meinem Mann einen Weihnachtsfilm geschaut. Darin ging es darum, Weihnachten aus Kinderaugen zu betrachten. Ein Zitat war: „Sehen ist nicht glauben, glauben ist sehen!“ Diesen Satz finde ich einfach super schön ! Da musste ich sofort an meinen Neffen denken. Er hat als er kleiner war immer gesagt: „Den Weihnachtsmann muss es geben ! Mama und Papa sind ja immer zur Bescherung da gewesen !“ Die Welt zu Weihnachten aus Kinderaugen zu sehen, finde ich immer sehr bereichernd. Sie zeigen uns doch, wie einfach es ist glücklich zu sein !
    Liebe Grüße
    Christine

    Antworten
  31. Christine Wellens sagte:

    Diese sätze verfolgen mich seit tagen und ist das liblingslied(gedicht) meiner Tochter

    Sag mal lieber nikolaus,kannst du das alles targen?ist der rucksack nicht zu schwer?hast du denn keinen Wagen?

    Nikolaus nikolaus,ich kann es kaum erwarten
    Hier gibts für dich applaus

    Seit ihrer Geburt ist die vorweihnachtszeit für mich die schönste aber auch stressigste zeit im Jahr… :unschuldig:

    LG Christine

    Antworten
  32. Steffi Simonis sagte:

    Liebe Tanja! Ich liebe Gedichte. Aber heute schreibe ich mal keins selber, sondern schenke Euch ein plattdeutsches. Diese Sprache bewegt mich immer besonders, denn sie erinnert mich an meine Kindheit, meine Onkel und meinen Vater, die oft „platt gesnackt“ haben. (Laut lesen hilft beim Übersetzten.) Viel Freude damit.

    Wiehnachtsmann; Wiehnachtsmann,
    buten is es kolt,
    von wiet weg kummst all her
    und bist auk al old,

    Den groten Sack, de kommt tau börn,
    buggelst du vor all die Görn,
    wen ick in dein Büttel hüt,
    und for mi watt gaudes find;
    schenkt mien Vadder di daför
    auk nen lütten in.

    Eine schöne Adventszeit wünsche ich Euch allen!
    Steffi

    Antworten
    • tanjakolar sagte:

      Hallo Steffi,
      **lach** vielen Dank. Einen Übersetzer brauche ich nicht, da meine Familie aus Norddeutschland väterlicherseits stammt und bei meiner Großtante in Rendsburg (Westerrönfeldt) auch Pladdütsch gesprochen würd und das nordische platt ist ähnlich unseren Platt.
      LG Tanja

      Antworten
  33. Angela Vogt sagte:

    Hallo Tanja,

    meine „schönste“ Weihnachtserinnerung ist das erste Weihnachten als Mama. Unsere Tochter war damals 5 Monate alt und lehnte im Sessel – und spielte glücklich und zufrienden mit dieser durchsichtigen Geschenkfolie! Sie fand das total faszinierend – schade, dass sie heute (10 Jahre) nicht mehr so leicht zufrieden zustellen ist.

    Einen schönen Advent wünscht dir
    Angela

    Antworten
  34. Verena W. sagte:

    Liebe Tanja,

    ich habe an meine Kindheit und Weihnachten viele schöne Erinnerungen. Aber seit ich seit 5 Jahren stolze Mama von zwei Zwillingsjungen bin, erlebe ich Weihnachten sehr viel intensiver. Gerade vor zwei Tagen habe ich eine Geschichte aus meiner Kindheit aufgegriffen und meinen Jungs erzählt, dass ich ihren Wunschzettel, den sie mit dem Opa geschrieben haben, an der Himmelpforte abgegeben habe. Genau wie damals wollten sie dort natürlich auch unbedingt mal hin und ich erzählte ihnen daraufhin von dem Brief, den alle Eltern kurz nach der Geburt ihrer Kinder vom Christkind bekommen mit der genauen Adresse und den Anweisungen vom Christkind, Kindern nicht zu verraten, wo die Himmelspforte liegt. Erst wenn sie selber einmal KInder haben werden, wird ihnen dieser Brief ebenfalls zukommen. Diese leuchtenden Kinderaugen berühren mich immer wieder und das Glück, Kinder zu haben ist für mich mehr wert als jedes materielle Geschenk.

    Eine schöne Weihnachtszeit
    Verena

    Antworten
  35. Heidi A. sagte:

    Einsiedlers Heiliger Abend
    Ich hab‘ in den Weihnachtstagen
    Ich weiß auch warum –
    Mir selbst einen Christbaum geschlagen,
    Der ist ganz verkrüppelt und krumm.
    Ich bohrte ein Loch in die Diele
    Und steckte ihn da hinein
    Und stellte rings um ihn viele
    Flaschen Burgunderwein.
    Und zierte, um Baumschmuck und Lichter
    Zu sparen, ihn abends noch spät
    Mit Löffeln, Gabeln und Trichter
    Und anderem blanken Gerät.
    Ich kochte zur heiligen Stunde
    Mir Erbsensuppe mit Speck
    Und gab meinem fröhlichen Hunde
    Gulasch und litt seinen Dreck.
    Und sang aus burgundernder Kehle
    Das Pfannenflickerlied.
    Und pries mit bewundernder Seele
    Alles das, was ich mied.
    Es glimmte petroleumbetrunken
    Später der Lampendocht.
    Ich saß in Gedanken versunken.
    Da hat’s an die Türe gepocht,
    Und pochte wieder und wieder.
    Es konnte das Christkind sein.
    Und klang’s nicht wie Weihnachtslieder!
    Ich aber rief nicht: „Herein!“
    Ich zog mich aus und ging leise
    Zu Bett, ohne Angst, ohne Spott,
    Und dankte auf krumme Weise
    Lallend dem lieben Gott.

    Liebe Tanja,
    dieses schöne Gedicht von Ringelnatz schicke ich dir mit ganz vielen Grüßen, da ich finde, man kann auch im Advent noch ein Augenzwinkern erkennen, wenn man alles ein wenig mit Humor sieht,
    viele liebe Grüße – Heidi A.

    Antworten
  36. Claudia sagte:

    Hi Tanja, hier mein LIeblingsgedicht:

    Mein Lieblingsweihnachtsgedicht: Die Weihnachtsmaus

    Die Weihnachtsmaus

    Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
    (sogar für die Gelehrten),
    Denn einmal nur im ganzen Jahr
    entdeckt man ihre Fährten.

    Mit Fallen und mit Rattengift
    kann man die Maus nicht fangen.
    Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
    noch nie ins Garn gegangen.

    Das ganze Jahr macht diese Maus
    den Menschen keine Plage.
    Doch plötzlich aus dem Loch heraus
    kriecht sie am Weihnachtstage.

    Zum Beispiel war vom Festgebäck,
    das Mutter gut verborgen,
    mit einem mal das Beste weg
    am ersten Weihnachtsmorgen.

    Da sagte jeder rundheraus:
    Ich hab´ es nicht genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    die über Nacht gekommen.

    Ein andres Mal verschwand sogar
    das Marzipan von Peter;
    Was seltsam und erstaunlich war.
    Denn niemand fand es später.

    Der Christian rief rundheraus:
    ich hab es nicht genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    die über Nacht gekommen!

    Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
    an dem die Kugeln hingen,
    ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
    nebst andren leck`ren Dingen.

    Die Nelly sagte rundheraus:
    Ich habe nichts genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    die über Nacht gekommen!

    Und Ernst und Hans und der Papa,
    die riefen: welche Plage!
    Die böse Maus ist wieder da
    und just am Feiertage!

    Nur Mutter sprach kein Klagewort.
    Sie sagte unumwunden:
    Sind erst die Süßigkeiten fort,
    ist auch die Maus verschwunden!

    Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
    sobald der Baum geleert war,
    sobald das letzte Festgebäck
    gegessen und verzehrt war.

    Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, –
    bei Fränzchen oder Lieschen –
    da gäb es keine Weihnachtsmaus,
    dann zweifle ich ein bißchen!

    Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
    Das könnte euch so passen!
    Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
    bleibt jedem überlassen.
    James Krüss

    hm, in diesem Sinne, vielleicht habt ihr auch so eine Maus ??? :unschuldig:
    Ganz lieben Gruß von Claudia

    Antworten
  37. Sylvia sagte:

    Hallo liebe Tanja sehr rührende Geschichten kann man da lesen, wenn ich ehrlich bin mit sowas kann ich leider nicht aufwarten da meine Eltern einen Gastronomie Betrieb haben wars schon eher immer stressig und laut bei uns, da is leider nix mit Besinnlichkeit nur was mich grad ein bisschen rührt ist, das ich für meine fast 3 jährige Tochter in meinen alten Kassetten gesucht hab und dort die Kassette gefunden hab die ich damals wie heut als „heimelig“ beschreiben würde es wird darauf die Geschichte von zwei Mäuschen erzählt wie sie das Fest der Menschen wahrnehmen und kennenlernen. Wenn ich mir das anhöre sitz ich doch glatt wieder mit baumelnden Beinen an Mamas’s Küchentisch…. Lg :cup:

    Antworten
  38. Andrea Sch. sagte:

    Unser erstes Weihnachten (mein Freund und ich) vor 14 Jahren in unserer Wohnung. Wir hatten gerade unseren Welpen bekommen, einen Westie. Wir haben die Kugeln zusammen ausgesucht und den Baum geschmückt.
    Wir waren nur ganz kurz auf dem Balkon um eine Zigarette zu rauchen. Ein Riesenknall. Der kleine Kerl hat den Baum umgeschmissen… Unvergesslich 🙂

    LG Andrea

    Antworten
  39. Biene sagte:

    Hallo Tanja,

    ich habe kein Gedicht, dafür eine schöne Adventsgeschichte:

    Vier Kerzen

    Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still.
    So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

    Die erste Kerze seufzte: „Ich heisse Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden.“
    Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.

    Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heisse Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen.“
    Ein Luftzug brachte die Kerze zum Erlöschen.

    Traurig und leise meldete sich die dritte Kerze: „Ich heisse Liebe, aber ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen sehen nur noch sich selber und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen.“
    Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht erloschen.

    Da kam ein Kind ins Zimmer und fing fast zu weinen an. „Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“

    Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heisse Hoffnung!“

    Da nahm das Kind die Kerze und zündete mit ihrer Flamme auch die anderen Kerzen wieder an.

    Leider kenne ich den Verfasser nicht, aber ich finde diese Geschichte sehr schön.

    Liebe Grüße,
    Biene aus dem Bergischen

    Antworten
  40. ANja sagte:

    Hallo Tanja,

    Hier ein weihnachtliches Gedicht zum Schmunzeln:

    Der Weihnachtsmann stampft durch den Schnee,
    ihm tun schon die Füße weh!
    Er läuft schnell von Haus zu Haus,
    die Kinder sagen ihre Gedichte auf;
    dann erst gibt der Weihnachtsmann die Geschenke raus.
    Nun läuft er schnell nach Haus – 
    und wärmt sich seine Füße auf.

    Liebe Grüße

    ANja

    Antworten
  41. Nicole G. sagte:

    Hallo Tanja,

    mir geht seit Tagen dieses alberne Gedicht / Lied, dass mein Sohn aus dem Kindergarten mitgebracht hat, nicht mehr aus dem Sinn…

    O Tannenbaum, o Tannenbaum,
    der Opa sitzt im Kofferraum.
    Die Oma knallt die Türe zu,
    der Opa ruft : du dumme Kuh
    o Tannenbaum, o Tannenbaum…

    In diesem Sinne, hoffen wir mal, dass Opa nicht im Kofferraum sitzt 😉

    Viele Grüße

    Nicole G.

    Antworten
  42. tanjakolar sagte:

    Bekam heute eine Mail von Elchi, daß sie hier kein Kommentar reinsetzen kann… also mache ich es für sie:

    he five best Fairies – by Winifred Sackville Stoner Jr.

    The joyous CHRISTMAS SPIRIT
    Is flying through the air,
    He’s in our homes and in our hearts,
    About us everywhere.
    We see him in the night time
    When we have gone to bed,
    Sitting on our pillow,
    Or floating round our head.
    We hear him in the morning
    As soon as we arise,
    „Don’t forget the aged
    And little ones,“ he cries.
    „If you are well and happy
    Still happier you’ll be,
    If you will open wide your heart
    And say ‚COME IN‘ to me.
    I’ll tell you of your neighbors
    Who are both ill and sad,
    But who by deeds of kindness
    You may make very glad.
    And for your Christmas presents
    Oh, how I hope and pray
    That Earth’s five best good fairies
    To you will come and stay.“

    „The first is GOOD HEALTH FAIRY,
    Whose aid all mortals seek,
    For he is life’s elixir
    And gives strength to the weak.
    Without this gracious fairy
    No one can ever know
    A single hour of perfect peace
    Away from GOBLIN WOE.
    So treasure this good fairy
    And keep him safe with you,
    For he will be a faithful friend
    And one that’s ever true.

    „I’ll ask GOOD COMFORT FAIRY
    To all your wants give heed,
    So you may never suffer
    From dreaded SPECTER NEED.

    „A third most precious fairy
    I know will stay with you
    If you have HEALTH to make you smile
    And MEANS so you may do
    The little deeds of kindness
    And little acts of love
    Which bring true gladness to this earth
    From radiant realms above.

    „With health and comfort and true love,
    No fairies, it would seem,
    Would be quite necessary
    To make this life a dream,
    But as most every mortal
    Has hopes of great success,
    Reaching high for certain goals
    Toward which they go in quest.
    I pray SUCCESS, the fairy,
    Will help to win your part
    In everything you undertake,
    In finance, science, art.

    „Now, with good health and comfort
    And love and great success,
    There always travels side by side
    THE FAIRY HAPPINESS.
    Oh, may these five good fairies
    Forever dwell with thee,
    And then you’ll be as happy
    As any one can be.“

    Ganz liebe Grüße und eine besinnliche Weihnachtszeit
    wünscht Dir Elchi

    Antworten

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